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Bitte vormerken: Jagd&Natur Familientag am 26.08.2018 in der Waldau





Jahreshauptversammlung vom 18.04.2018



Kino - Auf der Jagd



Mit annähernd 150 Personen war die diesjährige JHV denkbar gut besucht und die Bläser der Jägerschaft Bonn sorgten für einen würdevollen musikalischen Rahmen. Zunächst konnte der Vorsitzende, Lutz Schorn, den Landtagsabgeordneten der CDU für Bonn, Dr. Christos Katzidis und den Präsidenten des LJV NRW, Herrn RA Müller-Schallenberg als Redner begrüßen. Daneben waren Vertreter der Partnerverbände aus Landwirtschaft, Fischerei und Waldbauern der Einladung gefolgt und auch die Vorsitzende der benachbarten KJS Rhein-Sieg, Frau E. Trimborn war zugegen.

Der Vorstand präsentierte dieses Jahr erstmals wieder eine Trophäenschau des hiesigen Damwildrings Kottenforst, zwei Stellwände mit Presseartikeln aus dem letzten Jahr sowie Bildern von der Naturschutzarbeit der Jägerschaft Bonn und dem Einsatz der Rollenden Waldschule. Last but not least gab es eine sehenswerte Bilderausstellung der jungen Fotografin Marlitt Schulz zum Thema Jagd. Letzterer dankte der Vorsitzende im Besonderen durch Überreichung eines Blumenstraußes.

In seinem Grußwort hob Herr Dr. Katzidis die Bedeutung der Jagd für die Gesellschaft hervor und signalisierte, dass dies in der derzeitigen Regierung in NRW auch so gesehen wird. Gerade in Bonn seien die Leistungen der Jägerschaft bekannt und geschätzt.

In seinem anschließenden Jahresbericht ging der Vorsitzende zunächst auf die neuen Projekte des DJV, nämlich Fellwechsel GmbH und WILD ein und betonte dabei die Unterstützung durch die Jägerschaft Bonn. Beim Thema ASP mahnte der Vors. trotz aller fachlich sinnvollen Reduzierung der Schwarzwildbestände, nicht das Thema Ethik und den respektvollen Umgang mit dieser Wildart aus dem Auge zu lassen.

Der Vors. erläuterte zudem die vom DJV geplante Aufnahme des Wolfs in den Katalog der jagdbaren Arten auf Bundesebene. Abschließend fand noch der neue empfehlenswerte Kinofilm "Auf der Jagd" seine Erwähnung (Nähers auf "js-bonn.de").

"Bei der Arbeit in Bonn für die Jägerschaft lag ein ereignisreiches Jahr hinter uns", so der Vors. Lutz Schorn, er selbst hatte dabei 58 Termine und seine Stellvertreterin 42 Termine initiiert und wahrgenommen. Neue Projekte und Gesprächsrunden standen dabei im Mittelpunkt, wie z.B. erste Gespräche mit Nabu und BUND sowie eine gemeinsame Kitzsuche mit dem Tierschutzverein Bonn. Weiterhin gab es zahlreiche Pressetermine mit dem Ergebnis einer durchweg positiven Darstellung der Jagd bei Tagespresse, Radio und auch Fernsehen.

Weiterhin dankte der Vorsitzende den vielen ehrenamtlich Tätigen und Ihren Helferteams, (vornehmlich den Bläsern, den Obleuten aus den Bereichen Brauchtum, Jagdhundewesen, Junge Jäger, Jungjägerausbildung Kurzwaffe, Schießstand, Falknerei, Presse und Rollende Waldschule.) Hierbei wies er auch auf die Neugestaltung unserer Homepage unter "js-bonn.de" durch F. Markgräfe hin.

Weiterhin wird schon an dem Projekt "Familientag Jagd und Natur" am 26.08.2018 auf der Waldau gearbeitet, hier gilt besonderer Dank an Alexander Teichgräber.

Abschließend erwähnte er noch die angenehme und erfolgreiche Teamarbeit im Vorstand und dankte dabei ausdrücklich den Beteiligten.

Der Präsident des LJV NRW ging in seiner Rede auf die Neuerungen in NRW ein und stellte dabei den Entwurf eines neuen Landesjagdgesetzes durch die jetzige Regierung für bald in Aussicht. Hierbei werden dann wesentliche Wünsche des LJV nach einem praxisorientierten Gesetz umgesetzt. Weitere Punkte seiner Rede waren die Herausforderungen der ASP an die Jägerschaft sowie die zum 01.04 durch den Verband erzielte Befreiung der Trichinengebühr für alles Schwarzwild in NRW. Die bisherigen Änderungen wie Erlaubnis von Schalldämpfern und die Ausweitung der Gebietskulisse für die Kunstbaubejagung für ganz NRW stellen sicherlich auch einen Erfolg der Verbandsarbeit des LJV NRW dar.

Nach seiner Rede dankte der Vors. dem Präsidenten für sein vielseitiges Engagement und im Anschluß konnten die üblichen Formalien einer JHV mit solidem Kassenbericht, Entlastung des Vorstands, etc. zügig abgearbeitet werden.Gegen 21:00 Uhr schloß der Vorsitzende die Versammlung mit Dank an alle anwesenden Mitglieder für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit sowie in der Hoffnung, dass alle mit interessanten und wichtigen Eindrücken aus dieser Versammlung gehen würden.



Termine
Übungsabend der Bläsergruppe Rhei...
(Jagdhornbläser (Rheinbach))
Mo, 23.07.2018
20:00 - 21:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Beue...
(Jagdhornbläser (Beuel))
Do, 26.07.2018
20:00 - 21:00 Uhr
Schießstand geöffnet (Offener Ter...
(Schießstand Kugel)
So, 29.07.2018
9:00 - 12:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Rhei...
(Jagdhornbläser (Rheinbach))
Mo, 30.07.2018
20:00 - 21:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Rhei...
(Jagdhornbläser (Rheinbach))
Mo, 06.08.2018
20:00 - 21:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Beue...
(Jagdhornbläser (Beuel))
Do, 09.08.2018
20:00 - 21:00 Uhr
Schießstand geöffnet (Offener Ter...
(Schießstand Kugel)
So, 12.08.2018
9:00 - 12:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Rhei...
(Jagdhornbläser (Rheinbach))
Mo, 13.08.2018
20:00 - 21:30 Uhr
Hegeringabend im Gasthaus "Zum Trep...
(HR Beuel)
Di, 14.08.2018
ab 19:30 Uhr
Schießgrillen der Jungen Jäger
(Junge Jäger)
Sa, 18.08.2018
9:00 - 12:00 Uhr
Schießgrillen der Jungen Jäger

Archiv

Datum: 13.04.2011
Jahreshauptversammlung der JS
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Datum: 05.04.2011
Probe der Jagdhornbläser am Bahnhof Kottenforst
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(Quelle: General Anzeiger Bonn)
Datum: 12.03.2011
Ein Horrido der Elsbeere
BONN. Am Samstag den 12. März "drückten" die Jäger und Jägerinnen der Kreisjägerschaft Bonn -wie auch im Vorjahr- gemeinsam mit dem "Verein der Waldfreunde Sankt Hubertus 1926 Bonn-Duisdorf-Hardtberg e.V." und vielen anderen Helfern und Vereinen durch den Kottenforst, um den "Stadtwald" von weggeworfenem Wohlstandsmüll zu befreien. Praktischerweise konnte eine achtlos weggeworfene Schubkarre beim Abtransport eines "aufgespürten" Waschbeckens noch ihren letzten Dienst erweisen.

Im Anschluss an die umweltfreundliche Aktivität, wurde der "Baum des Jahres 2011" gepflanzt. Die Elsbeere wurde in diesem Jahr von der "Sankt Hubertus Schützenbruderschaft 1911 e.V." gespendet. Die Jagdhornbläser der Jägerschaft Bonn begleiteten die gut besuchte Veranstaltung musikalisch. Der Vorsitzende, Reinhard Wolf, und Geschäftsführer der Jägerschaft Bonn, RA Michael Witsch, fördern die gewachsene und inzwischen enge Beziehung der Jägerschaft zu den naturverbundenen Vereinen. Gemeinsam wird bei diesen Aktionen ein nachhaltiges Bild zum Erhalt unserer Natur und Umwelt ausgestrahlt. Forstdirektor Achim Urmes wies die zahlreichen Gäste sachkundig und unterhaltsam in die Besonderheiten der leider recht unbekannten Elsbeere ein. Der sommergrüne Laubbaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Mehlbeeren (Sorbus) in der Familie der Rosengewächse. Die Blütezeit, in der der Baum feurig rot blüht, liegt im Mai bis Juni. Die eiförmigen, zuerst olivgrünen und später braunen Früchte der Elsbeere waren bereits im Mittelalter begehrte Hilfen gegen Magen- und Darmerkrankungen. Keine andere Frucht hat soviel Vitamin "C", wie die Elsbeere. Theologen der Lutherstadt Wittenberg kürten den Baum im Jahr 1999 zum "Lutherin-Baum", da Frau Luther die adstringierenden (blutstillenden / entzündungs-hemmenden) Früchte gerne aß. Der Baum dominiert in keiner Waldgesellschaft und tritt eher vereinzelt auf. Leider wurde er wegen seiner rauen Rinde oft mit schlecht gewachsenen Eichen verwechselt und unerkannt gefällt. Sein Holz gehört allerdings zu den härtesten und edelsten Europas und gibt ein wunderbares Klang- und Instrumentenholz ab. Bis 100.000 Euro können pro Festmeter erzielt werden. Wegen seiner Genügsamkeit und geringen Ansprüchen an den Wasserhaushalt und Wärmebelastung, ist der Baum auch für forstlich problematische Standorte gut geeignet. Er ist unempfindlich gegenüber Schädlingen und liefert durch die Förderung eines ausgewogenen Artenspektrums (Schmetterlinge/ Gliedertiere) einen Beitrag zur Biodiversität. Im Elsaß schätzt man den Baum. Dort stellt man aus den Früchten einen schlehenähnlichen Schnaps (Alisier) her. Der Baum ist auch als "Königin der Obstbrände" bekannt. Die Elsbeere ist eine äußerst begehrte Wildobstart (Englisch: wild -service-tree). Er ist also ein kommender Baum im Zeichen des Klimawandels und verdient die Beachtung der Jägerschaft im Rahmen der Revierpflege (Mastbaum / Zusatzäsung).

(Text: Olaf Leidreiter)

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Von links nach rechts:

Links: Forstdirektor Achim Urmes

Mitte: Vorsitzender Verein "Waldfreunde Sankt Hubertus 1926 Bonn/Duisdorf/Hardtberg e.V." Klaus Deckert

Rechts: 1.Brudermeister "Sankt Hubertus Schützenbruderschaft 1911 e.V." Dieter Augustintschitsch

im Hintergrund Jagdhornbläser der Jägerschaft Bonn
Datum: 17.10.2010
Konzert des Bonner Jägerchors
Bericht für den RWJ:

Konzert des Bonner Jägerchors

Der Bonner Jägerchor 2001 veranstaltete am Sonntag, den 17. Oktober 2010 in der ehemaligen Kirche des Collegium Leoninum - Nova Vita, vormals Priesterseminar, heute Seniorenstift und Hotel, zum vierten Mal ein Konzert mit dem Motto. "Mit Waldgesang und Hörnerklang - Melodien und Lieder zu Wald, Wild und Jagd, zu Leben und Lieben auf dem Lande".

Der gemischte Jägerchor wurde geleitet von seinem Dirigenten, dem Kirchenmusiker Johann Ziegler, und begleitet von der Kirchenmusikerin Heidi Schwill am Flügel, dem größten Konzertflügel der Welt. Weiter wirkten mit das weit bekannte Hornensemble Siegburg - St. Augustin unter Erwin Gierlach, die Männerchorgemeinschaft Rösberg-Merten unter Guido Wilhelmy sowie das Spurkenbach-Quintett unter Hubert Kaesberg. Passende Gedichtbeiträge waren eingestreut.

Das Haus war bereits kurz nach Kartendruck im September komplett ausverkauft und mit 180 Plätzen voll besetzt. Es herrschte eine frohe, begeisterte Stimmung; sicher war das Konzert eine Sternstunde jagdlicher Öffentlichkeitsarbeit.

Von der Veranstaltung ist eine professionell erstellte DVD zum Preise von 15,-- Eur + Versand erhältlich über das Filmstudio Peacock-Bauer, Breslauer Straße 98, 53340 Meckenheim, Bauer.Meckenheim@t-online.de.

Wegen der vielen nicht zu erfüllenden Platzwünsche wird das Konzert am Sonntag, den 3. April 2011 um 16:00 Uhr im Landhaus Wieler in Bornheim-Walberberg wiederholt. Kartenwünsche können an den Vorsitzenden des Bonner Jägerchors, Norbert Happ, Compbachweg 18, in 53343 Wachtberg-Pech - NorbertHapp@gmx.de - gerichtet werden.

Der Bonner Jägerchor ist eine Gruppe innerhalb der Jägerschaft Bonn und hat nach seiner Satzung als Ziel die Pflege des deutschen Kulturgutes "Chorgesang"; insbesondere des deutschen Jägerliedes in der überlieferten Form und die Förderung des Ansehen von Jagd und Jägern in der Öffentlichkeit. Dazu benötigt er dringend weitere aktive, aber auch fördernde Mitglieder. Interessenten können sich an den Vorsitzenden des Jägerchors wenden.




Pressenotiz:

Der Bonner Jägerchor

Der Bonner Jägerchor ist ein gemischter Chor und wurde 2001 gegründet. Er hat als Satzungsziel die Pflege des deutschen Kulturgutes "Chorgesang"; insbesondere des deutschen Jägerliedes in der überlieferten Form und die Förderung des Ansehens von Jagd und Jägern in der Öffentlichkeit. Das Jägerlied hat eine jahrhundertealte Tradition und ist ein unverzichtbarer Teil deutscher Jagdkultur. Der Chor hat viele heute weitgehend unbekannte Jagdlieder aus den letzten drei Jahrhunderten in seinem Repertoire.

Vorsitzender des Chors ist Norbert Happ, die musikalische Leitung hat der Kirchenmusikers Johann Ziegler. Der Chor bedarf zum weiteren Fortbestand dringend neuer aktiver, aber auch fördernder Mitglieder. Wiewohl der Chor sich als Gruppe innerhalb der Jägerschaft Bonn in der Kreisjägerschaft Bonn-Rhein-Sieg betrachtet, ist die Mitgliedschaft im Chor nicht an eine solche im Landesjagdverband NRW gebunden und erfordert auch nicht, dass ein Chormitglieder Jägerin oder Jäger ist.

Der Bonner Jägerchor konzertiert seit 2007 und hat in diesem Jahr am 17. Oktober sein fünftes Konzert gegeben und zwar zum vierten Mal in der ehemaligen Kirche des Collegium Leoninum - Nova Vita in Bonn, vormals Priesterseminar, heute Seniorenstift und Hotel. Das Konzert war schon kurz nach Kartendruck im September ausverkauft, der Konzertsaal mit 180 Teilnehmern voll besetzt.

Neben dem Jägerchor, der von der Kirchenmusikerin Heidi Schwill am größten Konzertflügel der Welt begleitet wurde, wirkten mit das bundesweit bekannte Hornensemble Siegburg-St.Augustin unter Erwin Gierlach, die Männerchorgemeinschaft Rösberg-Merten unter Guido Wilhelmy sowie das Spurkenbach-Quintett, ein Männerensemble aus der Jägerfamilie Kaesberg im Oberbergischen Land, die von Hubert Kaesberg an der Guitarre geleitet wird, der gleichzeitig den Waldhornbläsern St. Hubertus Windeck vorsteht. Zwischen den musikalischen Beiträge lockerten passende Gedichtbeitrage das Programm auf. Es herrschte eine frohe, begeisterte Stimmung im Saal; sicher war diese Veranstaltung eine Sternstunde jagdlicher Öffentlichkeitsarbeit.

Von diesem Konzert ist eine professionell erstellte DVD zum Preise von 15,-- Eur erhältlich über das Filmstudio Peacock-Bauer, Breslauer Straße 98, 53340 Meckenheim, Bauer.Meckenheim@t-online.de.

Wegen der vielen nicht zu erfüllenden Platzwünsche soll das Konzert am Sonntag, den 3. April 2011 um 16:00 Uhr im Landhaus Wieler in Bornheim-Walberberg wiederholt werden. Kartenwünsche können an den Vorsitzenden des Bonner Jägerchors, Norbert Happ, Compbachweg 18, in 53343 Wachtberg-Pech - NorbertHapp@gmx.de - gerichtet werden, der auch besonders gerne Anmeldungen zur Mitgliedschaft, ob aktiv oder fördernd, entgegen nimmt.

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Datum: 03.10.2010
Jagdreiten
Anblasen zum "Aufgalopp"

Jägerschaft Bonn und Jagdreiter pflegen gemeinsame Traditionen

Am 03. Oktober 2010, dem Jahrestag der Wiedervereinigung fanden sich die Jägerschaft Bonn wieder mit den Jagdreitern des Meckenheimer Reiter-Clubs zusammen. Unter Jagdreiten versteht man das Reiten in Jagdfeldern hinter einem "Master". Geritten wird auf einer Geländestrecke mit natürlichen und angelegten Hindernissen. Anders als die Parforcejagd ist Jagdreiten reiner Pferdesport, es wird also kein Wild gejagt. Es gibt Schleppjagden, die mit Hundemeute geritten werden, sowie Fuchsjagden, welche ohne Hunde geritten werden. Die Parforcejagd (von französisch par force = mit Gewalt) ist dagegen eine Form der Jagd, die bis 400 n. Chr. zurückreicht. Bereits der fränkische König Chlodwig jagte einen Hirschen "parforce" und stieß dabei auf die alles entscheidende Furt, die seinen Sieg gegen die Gothen ermöglichte. Die Parforcejagd ist eher fränkischen Ursprunges. Die Germanen nutzten keine Pferde für die Jagd, und Tacitus wie auch Cäsar hielten die Pferde der Germanen wegen ihrer geringen Größe ohnehin für jagd- und kriegsuntauglich. Auch unter Karl dem Großen ist die Jagd zu Pferde nachgewiesen. So wurde dem König bei einer Jagd der Schuh zerfetzt und das Bein aufgerissen, als er einen Auerochsen aus dem Sattel "nicht ganz waidgerecht" mit dem Schwert zu erschlagen versuchte, um Jagdgäste zu schützen. Schon in vergangenen Jahrhunderten wurde diese Jagdart erst nach der Ernte durchgeführt, um große Ernteausfälle und Flurschäden zu vermeiden. Sie wird auch heute noch manchmal betrieben, vornehmlich in Frankreich. In Deutschland ist die Parforcejagd auf lebendes Wild seit 1934 verboten.

Das "Jagdreiten" des Meckenheimer Reiter-Clubs (www.meckenheimer-reiter-club.de) stellt für Reiter und Pferde eine große sportliche Herausforderung dar. So ist der Vielseitigkeits- oder Springsattel ein Muss, was schon darauf hinweist, dass es sich hier um keinen Anfängersport handelt. Um 13:00 Uhr bliesen die Jagdhornbläser der Bonner Jägerschaft an der Burg Münchhausen zum "Aufgalopp". Unter Führung des so genannten "Master", Herrn Denis Hoffmann brach eine imposante und nostalgisch schön anzusehende Reiterschar im korrekten Jagddress auf. Nach 10 km Reitstrecke über vorgeschriebene Reitwanderwege und einer Reitzeit von ca. 1,5 Stunden wurde die Jagd von den Jagdhornbläsern der Jägerschaft Bonn dann abgeblasen. Rund dreißig Reiter und Reiterinnen, von denen die jüngste gerade 12 Jahre alt ist, und einige tatsächlich nicht nur Reiter sondern auch ihren Jagdschein besitzen, also mehrere Leidenschaften und Passion teilen, trafen sich zum gemeinsamen Abschluss und Ausklang am Annaberger Hof (www.annaberger-hof.com). Aktive Jäger und passionierte Reiter pflegen hier im Bonner Raum eine lange und alte Tradition und haben inzwischen feste Verbindungen geknüpft.

Olaf Leidreiter

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Datum: 19.09.2010
Familientag "Jagd und Natur"
Am 19. September 2010 hat die Kreisjägerschaft Bonn den 1. Familientag zum Thema "Jagd und Natur" rund um das beliebte Bonner Ausflugslokal der Waldau begangen. Die gesamte Jägerschaft Bonn und die Vertreter der Hegeringe rund um die Stadt präsentierten sich bei dieser Freiluftveranstaltung. Besonders für Kinder war das Angebot faszinierend und vielfältig. So konnte Geschicklichkeit beim Bogen- und Nistkastenbau trainiert, beim Malwettbewerb künstlerische Begabungen ausgelebt und bei Lehrpfaden zu Vogel- und Wildtierkunde der Wissensdurst befriedig werden. Spielerisch wurden die Kleinen für die Umwelt und Natur sensibilisiert. Die Jägerschaft Bonn wurde am Samstag von interessierten Besuchern geradezu überrollt. Ungefähr 5000 Besucher fanden den Weg zu den zahlreichen Angeboten der Jägerschaft und Hegeringe. Offensichtlich herrscht ein großes Informationsbedürfnis und Zuwendung zur Jägerschaft. Umso wichtiger war es, dass alle Mitglieder und Vertreter der Hegeringe hier an einem Strang gezogen haben und im Schichtdienst den Bürgern als Ansprechpartner und "Standbetreiber" zur Verfügung standen. Verschiedene Jägerjagdhornbläserkorps spielten regelmäßig und versammelten dichte Menschentrauben um sich. Für die Kleinen bot der Streichelzoo die Möglichkeit, Tieren hautnah zu begegnen. Jagdhundeschau und Greifvogelschau rundeten das facettenreiche Angebot für Groß und Klein ab. Zum Schluss waren dann die Nistkästen ausverkauft und sogar der Ochse am Spieß bis auf die Rippen "abgenagt". Auch wenn eine derartig große Veranstaltung immer ein gewisses Risiko birgt, kann die Bonner Jägerschaft festhalten, dass dieser Tag ein großer Erfolg gewesen ist, wie zahlreiche Anfragen an die Geschäftsstelle zeigen, wann denn der nächste Familientag begangen wird. Bewährt hat sich bei der Organisation dieses Großereignisses die enge Beziehung zu anderen Trägern. So war beispielsweise das LVR LandesMuseum Bonn tatkräftig in die Veranstaltung eingebunden. Die Bonner Jägerschaft ermuntert daher auch andere Jägerschaften, diese Begegnungen Bürger-Jägerschaft einfach einmal einzugehen und sich öffentlichwirksam zu zeigen.

Olaf Leidreiter

Links:
Webseite Jagd und Natur

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Datum: 04.09.2010
DJV Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2010 31.08.2010 - 04.09.2010
Vom 31.08.2010 bis zum 04.09.2010 fand die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen in Waakhausen bei Bremen statt.

Es nahmen 611 Schützen teil. Davon Beteiligten sich 162 gleichzeitig am Kurzwaffenschießen.

Von der Kreisjägerschaft Bonn nahmen gleich vier Mitglieder teil. Alle vier hatten auch sehr gute Ergebnisse.

Frank Meyer wurde mit der NRW-Mannschaft (alle Klassen) Deutscher Meister und brachte die begehrte Goldmedaille mit nach Bonn.

Stefan Tessin war bei den Kurzwaffenschützen vorne dabei. Er erreichte bei starker Konkurrenz einen guten 7. Platz.

Marc Mülln war auch im vorderen Feld mit dabei.
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Datum: 02.08.2010
Partnerschaft der Kreisjägerschaft Bonn mit LVR-LandesMuseum Bonn
Die Kreisjägerschaft Bonn pflegt eine enge Partnerschaft mit dem LVR-LandesMuseum Bonn. Das LVR-LandesMuseum Bonn ist das größte Museum des Landesverbandes Rheinland. Es bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Kulturgeschichte des Rheinlandes. Gegenwärtig gibt es zahlreiche Angebote rund um die Dauerausstellungen "Steinzeit", "Der Neandertaler", "Die Bronzezeit", "Die Zeit der Römer" und viele weitere. Das Museum hat auch mehrere Forschungsaufträge. So wird zum Beispiel die Geschichte rund um den 1856 entdeckten Neandertaler aufgearbeitet, der zunächst für ein Höhlenbär gehalten wurde, danach fälschlicherweise für einen Kelten und später sogar für einen Kosaken, der in der Höhle Schutz vor Napoleons Truppen gesucht haben soll. Viele Geschossspitzen aus Geweih und Elfenbein belegen, dass auch der spätere Cro-Magnon Mensch bei seinen Jagden Rast im Neandertal machte. Für Schulen ist der Eintritt frei. Die Museumspädagogen sind überdurchschnittlich engagiert insbesondere für Schüler und Jugendliche spannende Anreize für einen Besuch zu schaffen und die Geschichte lebendig und plakativ zu vermitteln. Lehrer und Lehrerinnen können aber auch für ihre Schulklassen ganz individuelle Besuche, die auf den eigenen Lehrplan abgestimmt sind, mit der Museumsleitung absprechen. So werden zahlreiche Workshops zu den unterschiedlichsten Themen und Zeiten ausgerichtet. Das Museum bietet diese in den eigenen Werkräumen für Kinder der 3. bis 6. Jahrgangsstufe an. In den einzelnen Workshops gilt das uralte Prinzip "begreifen durch greifen". Gerade aus der Altsteinzeit sind zahlreiche Schieferdarstellungen von Tieren und Jägern bekannt, die von den Kindern mit originalgetreuen Feuersteinsticheln in eigene Rohrschiefertafeln geritzt werden. Seit kurzem wird außerdem das praktische Angebot aus Gehörnen "Steinzeitschmuck" zu schneiden, von den kleinen Besuchern auch außerhalb von Workshops begeistert angenommen. Mit viel Engagement bringt sich hier die Kreisjägerschaft Bonn ein und unterstützt das Museum in seinem Bemühen für unsere Kulturgeschichte, die auch eine Geschichte der Jagd ist, zu interessieren. So sorgt sie für den entsprechenden Nachschub an Geweihen und Gehörn, die vor einer Überlagerung und vor einem Vergessen in Kellerräumen zu Hause, so noch einem guten Zwecke zugeführt werden- namentlich der Bildung unserer Kinder.

Offensichtlich ist die Begeisterung der Kinder so groß, das dem Museum nun die Knochenmasse knapp wird. Die Kreisjägerschaft Bonn verzichtet für diesen Zweck aber "augenzwinkernd" auf eine stärkere Bejagung und ruft daher zur Vertiefung der Geschichtsbildung und zur Unterstützung einer bemerkenswerten Museumspädagogik, um Gehörnspenden auf, die für diesen guten Zweck unmittelbar an die Kreisjägerschaft Bonn geschickt werden können (Geschäftsstelle KJS-Bonn, RA Witsch, Hauptstraße 29, 53340 Meckenheim). Es ist ja allgemein so, dass auch immer weniger Kinder in die Natur kommen und etwas über Geweihe und Gehörn wissen. Daher muss die Natur in die Klassenzimmer gebracht werden. In diesem Zusammenhang sei auch nochmals auf das Engagement der "Rollenden Waldschule" der KJS-Bonn verwiesen, die vom Ehepaar Hach betrieben wird und unter H.hach@kjs-bonn.de von interessierten Lehrern und Lehrerinnen kostenlos zur Unterrichtsergänzung gebucht werden kann. Die Kreisjägerschaft Bonn präsentiert sich zusammen mit vielen kinderfreundlichen Einzelveranstaltungen und mit dem LVR-LandesMuseum Bonn am Sonntag den 19. September beim 1. Bonner Familientag "Jagd und Natur" in der Waldau / Bonn, zu dem alle Interessierten herzlichst eingeladen sind. Einzelheiten sind auf der Homepage der KJS-Bonn www.kjs-bonn.de einsehbar.
(Olaf Leidreiter)
Datum: 10.07.2010
Landesmeisterschaft in Buke 07.07.2010 - 10.07.2010
Die Sportschützen der Kreisjägerschaft Bonn waren recht zahlreich vertreten.

In der Klasse A beteiligten sich:
Frank Meyer, Marc Mülln, Frank Munsch, Hans Müller, Wolfgang Sönksen, Hermann Vreden, Stefan Tessin.

In der Altersklasse gingen Günter Nowicki und Jochen Meyer an den Start.

Die Senioren waren mit Harald von Buchholz, Wilfried Gaul, Ludwig Hensel und Hans Notzem vertreten.

In der Damenklasse startete u.a. Birgitt Thuir.

Besonders hervorgehoben haben sich bei den A-Schützen Frank Meyer mit der Flinte (30 Tauben) Platz 1 sowie Marc Mülln mit der Büchse (196) Platz 1.

Es gibt leider keine Bilder der Schützen, da an unterschiedlichen Tagen geschossen worden ist.
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