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Bitte vormerken: Jagd&Natur Familientag am 26.08.2018 in der Waldau





Jahreshauptversammlung vom 18.04.2018



Kino - Auf der Jagd



Mit annähernd 150 Personen war die diesjährige JHV denkbar gut besucht und die Bläser der Jägerschaft Bonn sorgten für einen würdevollen musikalischen Rahmen. Zunächst konnte der Vorsitzende, Lutz Schorn, den Landtagsabgeordneten der CDU für Bonn, Dr. Christos Katzidis und den Präsidenten des LJV NRW, Herrn RA Müller-Schallenberg als Redner begrüßen. Daneben waren Vertreter der Partnerverbände aus Landwirtschaft, Fischerei und Waldbauern der Einladung gefolgt und auch die Vorsitzende der benachbarten KJS Rhein-Sieg, Frau E. Trimborn war zugegen.

Der Vorstand präsentierte dieses Jahr erstmals wieder eine Trophäenschau des hiesigen Damwildrings Kottenforst, zwei Stellwände mit Presseartikeln aus dem letzten Jahr sowie Bildern von der Naturschutzarbeit der Jägerschaft Bonn und dem Einsatz der Rollenden Waldschule. Last but not least gab es eine sehenswerte Bilderausstellung der jungen Fotografin Marlitt Schulz zum Thema Jagd. Letzterer dankte der Vorsitzende im Besonderen durch Überreichung eines Blumenstraußes.

In seinem Grußwort hob Herr Dr. Katzidis die Bedeutung der Jagd für die Gesellschaft hervor und signalisierte, dass dies in der derzeitigen Regierung in NRW auch so gesehen wird. Gerade in Bonn seien die Leistungen der Jägerschaft bekannt und geschätzt.

In seinem anschließenden Jahresbericht ging der Vorsitzende zunächst auf die neuen Projekte des DJV, nämlich Fellwechsel GmbH und WILD ein und betonte dabei die Unterstützung durch die Jägerschaft Bonn. Beim Thema ASP mahnte der Vors. trotz aller fachlich sinnvollen Reduzierung der Schwarzwildbestände, nicht das Thema Ethik und den respektvollen Umgang mit dieser Wildart aus dem Auge zu lassen.

Der Vors. erläuterte zudem die vom DJV geplante Aufnahme des Wolfs in den Katalog der jagdbaren Arten auf Bundesebene. Abschließend fand noch der neue empfehlenswerte Kinofilm "Auf der Jagd" seine Erwähnung (Nähers auf "js-bonn.de").

"Bei der Arbeit in Bonn für die Jägerschaft lag ein ereignisreiches Jahr hinter uns", so der Vors. Lutz Schorn, er selbst hatte dabei 58 Termine und seine Stellvertreterin 42 Termine initiiert und wahrgenommen. Neue Projekte und Gesprächsrunden standen dabei im Mittelpunkt, wie z.B. erste Gespräche mit Nabu und BUND sowie eine gemeinsame Kitzsuche mit dem Tierschutzverein Bonn. Weiterhin gab es zahlreiche Pressetermine mit dem Ergebnis einer durchweg positiven Darstellung der Jagd bei Tagespresse, Radio und auch Fernsehen.

Weiterhin dankte der Vorsitzende den vielen ehrenamtlich Tätigen und Ihren Helferteams, (vornehmlich den Bläsern, den Obleuten aus den Bereichen Brauchtum, Jagdhundewesen, Junge Jäger, Jungjägerausbildung Kurzwaffe, Schießstand, Falknerei, Presse und Rollende Waldschule.) Hierbei wies er auch auf die Neugestaltung unserer Homepage unter "js-bonn.de" durch F. Markgräfe hin.

Weiterhin wird schon an dem Projekt "Familientag Jagd und Natur" am 26.08.2018 auf der Waldau gearbeitet, hier gilt besonderer Dank an Alexander Teichgräber.

Abschließend erwähnte er noch die angenehme und erfolgreiche Teamarbeit im Vorstand und dankte dabei ausdrücklich den Beteiligten.

Der Präsident des LJV NRW ging in seiner Rede auf die Neuerungen in NRW ein und stellte dabei den Entwurf eines neuen Landesjagdgesetzes durch die jetzige Regierung für bald in Aussicht. Hierbei werden dann wesentliche Wünsche des LJV nach einem praxisorientierten Gesetz umgesetzt. Weitere Punkte seiner Rede waren die Herausforderungen der ASP an die Jägerschaft sowie die zum 01.04 durch den Verband erzielte Befreiung der Trichinengebühr für alles Schwarzwild in NRW. Die bisherigen Änderungen wie Erlaubnis von Schalldämpfern und die Ausweitung der Gebietskulisse für die Kunstbaubejagung für ganz NRW stellen sicherlich auch einen Erfolg der Verbandsarbeit des LJV NRW dar.

Nach seiner Rede dankte der Vors. dem Präsidenten für sein vielseitiges Engagement und im Anschluß konnten die üblichen Formalien einer JHV mit solidem Kassenbericht, Entlastung des Vorstands, etc. zügig abgearbeitet werden.Gegen 21:00 Uhr schloß der Vorsitzende die Versammlung mit Dank an alle anwesenden Mitglieder für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit sowie in der Hoffnung, dass alle mit interessanten und wichtigen Eindrücken aus dieser Versammlung gehen würden.



Termine
Übungsabend der Bläsergruppe Bonn
(Jagdhornbläser (Bonn))
Do, 27.09.2018
20:00 - 22:00 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Bonn
Kreismeisterschaft
(HR Beuel)
Sa, 29.09.2018
ab 14:00 Uhr
Kreismeisterschaft
(HR Bad Godesberg)
Sa, 29.09.2018
ab 14:00 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Rhei...
(Jagdhornbläser (Rheinbach))
Mo, 01.10.2018
20:00 - 21:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Beue...
(Jagdhornbläser (Beuel))
Do, 04.10.2018
20:00 - 21:00 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Rhei...
(Jagdhornbläser (Rheinbach))
Mo, 08.10.2018
20:00 - 21:30 Uhr
Hegeringabend im Gasthaus "Zum Trep...
(HR Beuel)
Di, 09.10.2018
ab 19:30 Uhr
Oktoberfest mit Brezen, Wei√üw√ľrst...
(HR Bonn)
Di, 09.10.2018
ab 19:30 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Bonn
(Jagdhornbläser (Bonn))
Do, 11.10.2018
20:00 - 22:00 Uhr
Übungsabend der Bläsergruppe Bonn
Schießstand geöffnet (Offener Ter...
(Schießstand Kugel)
So, 14.10.2018
9:00 - 12:30 Uhr

Archiv

Datum: 13.06.2010
Naturerlebnisfest im Grünen C
Vitamin "C" für Stadtbürger:

Am Sonntag den 13. Juni 2010 wurde in Tannenbusch das Naturerlebnisfest im Grünen "C" begangen. Bei dem grünen "C2 handelt es sich um einen Grüngürtel, der sichelförmig, wie ein "C" die Regionen Alfter, Bonn bis nach St. Augustin verbindet. Mit dem Erhalt verbleibender Grünlandschaften, beabsichtigen die Kommunen Alfter, Bonn, Bornheim, Niederkassel, St. Augustin und Troisdorf Freiräume für Erholungssuchende zu schaffen und einen Erhalt der Natur als Rückzugsraum im Stadtrandbereich sicherzustellen. Das grüne "C" soll also die Funktion eines Vitamins "C" erfüllen und die Abwehrkräfte der Erholungssuchenden stärken.
Um 11:00 Uhr wurde die Veranstaltung vom Bonner Oberbürgermeister, Jürgen Nimptsch, eröffnet. Mit ansprechenden Jagdhornklängen schufen die Jagdhornbläser einen würdigen Auftakt dieser öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung. Neben zahlreichen Ausstellern, passte sich auch die rollende Waldschule in das Naturerlebnisfest ein. Es ist schon ein Wunder, mit welcher Gelassenheit Familie Hach die Fragen nach unseren heimischen Greifvögeln wie z.B. "Was ist das für ein Papagei" beantworten. Stadtbewohner scheinen sich zunehmend von der Flora und Fauna zu entfernen. Umsomehr scheint es geboten, einen Grüngürtel anzulegen, der Anregungen eines Lehrpfades aufgreift.
Dieser Bedeutung der Fauna bewusst, stellte sich der Oberbürgermeister, der ein bekennender Freund der Jagdhornklänge ist, auch gerne zusammen mit Horst Hach und der Rollenden Waldschule zu einem gemeinsamen Foto.

Olaf Leidreiter

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Datum: 15.04.2010
Jahreshauptversammlung der KJS
Protokoll Jahreshauptversammlung v. 15.04.2010
Angetreten ist die Kreisjägerschaft Bonn Rhein-Sieg, Jägerschaft Bonn e.V. zur Jahreshauptversammlung in der Waldau, erschienen sind 102 stimmberechtigte Mitglieder, die Anwesenheitsliste ist der Anlage beigefügt.
Die Jahreshauptversammlung wird mit der Begrüßung, vorgetragen durch Bläser der Bonner Jägerschaft, eröffnet.
Es folgt die Totenehrung mit Verlesung der Verstorbenen.
Im Anschluss hieran berichtet der Vorsitzende über den Verlauf des vergangenen Jahres. Vorgestellt wird dabei der Jagdbeirat, sowie der Jagdberater Lutz Schorn.
Zugegen ist der Obmann Internet, ihm wird besonders für die intensive und innovative Tätigkeit gedankt.
Hier nach wird der Obmann Junge Jäger vorgestellt, der es mit intensivstem persönlichen Einsatz im vergangenen Jahr geschafft hat, eine Vielzahl Junger Jäger, auch aus vergangenen Jahrgängen, zu motivieren.
Es wird weiter das aktuelles Projekt des Obmann Jagdliches Brauchtum vorgestellt, im September ist Jägerfamilientag, unter dem Motto Jagd und Natur wird sich die Jägerschaft präsentieren. Die Konzeption ist bereits in der Planung und wird Attraktionen wie Ochs am Spieß und die erste Bonner Trumsägenmeisterschaft beinhalten.
Die Rede kommt sodann auf den Adventsbrief, der insgesamt von der Jägerschaft positiv angenommen worden ist.
Es folgt der Bericht zur Abschaffung der Jagdsteuer, der Bildung eines Fonds zur Kosten der Fallwildbeseitigung.
Anschließender Bericht über die Situation des Schießstandes, mit Überblick über die nun geschaffene schriftliche und tatsächliche Strukturierung sowie über die eingebauten Kontrollorganismen. Hervorgehoben wird auch, dass Investitionen getätigt worden sind, die mittelfristig etwa im Bereich der Deckungen der Kugelfänge für erhebliche Ersparnisse sorgen werden. Vorzuheben ist auch die rege Mittätigkeit von Herrn Reimschüssel, der ehrenamtlich große Teile der Steuerung des laufenden Keilers überarbeitet hat.
Dann trägt der Schatzmeister den Kassenbericht vor, dieser wird als ausgesprochen transparent angesehen und hat bereits im Rahmen der Versendung der Tagesordnung eine übersichtliche Aufgliederung der wesentlichen Zahlungsvorgänge beinhaltet. Anschließende Fragen aus dem Auditorium können vollumfänglich beantwortet werden, Der Bericht des Kassenprüfers führt entsprechend auch unproblematisch zur Entlastung des Vorstandes. 102 Stimmberechtigte vor Ort stimmen bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme für die Entlastung.
Im Anschluss an die Entlastung folgen die Ehrungen, es werden diejenigen Ehrungen nachgeholt, die in den vergangenen Jahren unterblieben sind, namentlich die der Ehrenmitgliedschaft. Über Grund besonderer Bemühungen des Schatzmeisters sind die zu Ehrenden vorher fernmündlich kontaktiert worden, so dass eine rege persönliche Teilnahme zu verzeichnen ist.
Es berichtet im Anschluss hieran der Kreisschießobmann sowie der Landesschießobmann Klaus Schulze Lohne.
Zu Punkt 7 der Tagesordnung, die Kassenprüfer werden einstimmig wiedergewählt, hier wird angeregt eine grundsätzliche Regelung zur Amtsdauer festzulegen.
Zu Punkt 8 - bringt der Geschäftsführer zunächst seinen persönlichen Dank gegenüber dem Vorstand wie auch den Mitgliedern insgesamt für die Unterstützung, die er im vergangenen Jahr erfahren hat zum Ausdruck.
Es folgt so dann der Bericht über den aktuellen Verfahrensstand gegenüber dem vormaligen Schießstandleiter. Das Verfahren dauert an.
Weiter wird unter Bezugnahme auf die bereits seitens des Vorsitzenden getätigten Ausführungen angekündigt, dass die Satzung der Kreisjägerschaft geändert werden müsse.
Der Vorsitzende schließt die Jahreshauptversammlung mit persönlicher Ansprache, beinhaltend auch die Aufforderung künftig ein versöhnliches Miteinander zu pflegen und zukunftsorientiert zu handeln.
Ende der Sitzung 20:50 Uhr
[Das Protokoll kann mit Anlagen im Original in unserer Geschäftsstelle eingesehen werden.]
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Datum: 13.03.2010
Prüfungen in den Revieren um Bad Münstereifel

Prüfungen
des Jagdgebrauchshundvereins Euskirchen-Bonn e.V.
am Samstag, den 06.03.2010 und
am Samstag, den 13.03.2010 in den Revieren um Bad Münstereifel



Der Jagdgebrauchshundverein Euskirchen-Bonn e.V. startete mit zwei Hundeprüfungen im März in das Ausbildungs- und Prüfungsjahr 2010.
Am Samstag, den 06.03.2010 fand im Forstbetriebsbezirk Hardtburg die diesjähige Bringtreueprüfung statt. Durch diese Prüfung soll die besondere Zuverlässigkeit der Hunde im Bringen festgestellt werden. Der Jagdhund muß hierbei einen toten Fuchs, der zwei Stunden vor Prüfungsbeginn ausgelegt worden ist, finden und selbständig bringen. Die Füchse werden mindestens 50 m voneinander und mindestens 100 m von der Stelle am Dickungsrand ausgelegt, an welcher der Vierbeiner bei der Prüfung zum Suchen aufgefordert wird. Zwei Richter beobachten das Verhalten des Hundes am Fuchs und ein weiterer Richter begleitet den Hundeführer. Ein Hund, der innerhalb 20 Minuten nach dem ersten Schnallen seinem Führer den Fuchs zuträgt, hat die Bringtreueprüfung bestanden. Kommt der Hund beim Stöbern an den Fuchs, nimmt ihn jedoch nicht auf und kommt ohne diesen zum Führer zurück oder stöbert weiter im Wald, so ist er von der Prüfung auszuschließen.

Von vier angetretenen Hunden konnte an diesem Prüfungstag nur ein Hund diese Prüfung bestehen. Zwei Vierbeiner fanden den Fuchs innerhalb der vorgeschriebenen Zeit nicht und ein weiterer Kandidat fand den Fuchs, wollte jedoch lieber weiter stöbern, anstatt den Fuchs dem Führer zu bringen.
Lediglich der Deutsch Drahthaar Rüde "Haakon von der Neffelbachaue" mit seinem Führer Frank Rütze erfüllte die Prüfungsbedingungen und erhielt somit den Leistungsnachweis "Btr".


Eine Woche später bot der Verein in den Revieren um Bad Münstereifel die vereinsinterne Langschleppenprüfung an. Diese soll Jagdhundeführer animieren, mit ihren vierbeinigen Kollegen auch in den Wintermonaten auf eine Prüfung hinzuarbeiten.

Die Schleppenarbeit an sich ist ein Nachweis, dass der Hund auch ohne Einwirkung des Führers und ohne Kontakt zu ihm in der Lage ist, ein Stück Wild durch die Fährte (Schleppe) zu finden und seinem Meutegenossen zuzutragen. Diese Fertigkeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für einen Jagdhund, der in einem Niederwildrevier eingesetzt wird, wo es zu apportieren gilt.
Während bei den üblichen Zuchtprüfungen über eine Distanz von max. 400 m gearbeitet wird, steigert die Langschleppenprüfung die Ansprüche durch die langen Streckenvon 800 m, 1200 m und 1500 m. Diese verlangen dem Hund Fährtenwille, Gehorsam und Kondition ab.

Die Prüfungen müssen in der Reihenfolge 800 m, 1200m und 1500m abgelegt werden, jedoch darf nicht mehr als eine Prüfung pro Prüfungstag absolviert werden. Die Schleppen werden im möglichst offenen, bewachsenen Gelände gelegt.

Gemeldet zu dieser Prüfung waren in diesem Jahr 10 Hunde: 4 Hunde auf der 800 m Schleppe, 4 Hunde auf der 1200 m und 2 Hunde auf der ganz langen Distanz (1500 m).

Aufgeteilt in zwei Gruppen konnte die Prüfung auf den Langschleppen bei winterlichem Wetter erfolgen. Alle Hunde zeigten trotz der Schneeverhältnisse in den Höhenlagen der Eifel sehr gute Leistungen und konnten diese Prüfung bestehen.


Informationen zu Lehrgängen:
Der Jagdgebrauchshundverein Euskirchen-Bonn e.V. führt auch in diesem Jahr Lehrgänge durch. Als Mitglied des Jagdgebrauchshundverbandes sehen wir als unsere erste Aufgabe die Schulung und Ausbildung von Hundeführern und Hunden, sowie der Ausrichtung von Prüfungen zur Feststellung der Befähigung und Leistung von Jagdhunden. Im einzelnen richten wir als Verbandsprüfungen die Verbands-Jugend-Prüfung (VJP), die Verbands-Herbstzucht-Prüfung (HZP), die Verbands-Gebrauchsprüfung (VJP), die Bringtreueprüfung (Btr.) und die Verbands-Schweiß-Prüfung (VSwP) aus.

Für die nichtjagenden Hundeführer gewinnt der Lehrgang und die Prüfung zur Erlangung des sogenannten "VDH-Hundeführerscheins" immer mehr an Bedeutung. Relevant hierfür sind die Sachkunde des Hundeführers, der Gehorsam des Hundes und dessen Sozialverträglichkeit, was auch den Inhalt und das Ziel des Hundeführerlehrgangs beinhalten.
Ein Welpenspielkursus bietet allen interessierten Hundeführern die Möglichkeit mit ihrem Jagd- oder Begleithund in die Hundeausbildung einzusteigen. Auch Nichtjäger sind herzlich Willkommen!



Termine:
Samstag, den 27.03.2010; 17:00 Uhr    Beginn des Hundeführerlehrgangs für Begleithunde (VDH) in Mechernich-Wachendorf
Sonntag, den 25.04.2010; 10:00 Uhr    Beginn des Hundeführerlehrganges für Jagdhunde auf dem Übungsgelände bei Mechernich-Wachendorf
Sonntag, den 25.04.2010; 10:00 Uhr    Beginn des Hundeführerlehrganges für Jagdhunde auf dem Übungsgelände bei Alfter-Vollmershoven.
Sonntag, den 25.04.2010; 10:00 Uhr    Beginn des Welpenspielkurs auf dem Übungsgelände bei Mechernich-Wachendorf

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

Geschäftsstelle:
    N. Isemann
    Auf dem Mönchenberg 7
    52372 Kreuzau
    Tel.: 02422 503136
    e-mail: jgv-euskirchen-bonn@freenet.de
    Internet: www.jgv-euskirchen-bonn.de

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Datum: 03.10.2009
Jagdreiten
Vereinigung der Jagdreiter und Jägerschaft am Tag der Wiedervereinigung
Am Samstag, dem Tag der Wiedervereinigung Deutschlands, trafen sich Jagdhornbläser und Jagdreiter sowie Ausflugsgäste an der Burg Münchhausen in Wachtberg-Adendorf. Die erstmals 893 urkundlich erwähnte ehemalige Wasserburg beherbergt heute den "Meckenheimer- Reiter Club (MRC)" sowie ein ansprechendes Restaurant. Mit großem Aufgebot, weit über 20 Reitern, begann unter Jagdhornklängen eine stilisierte "Parforcejagd" rund um die Burg und Umgebung. Zuschauer, Besucher und unsere Jagdhornbläsergruppe wurden nach dem Auftakt in offenen Anhängern zu Sammelpunkten gebracht, an denen sich die Vertreter der Jägerschaft und Reiterschar, die einen Rundparcours ritt, immer wieder zusammenfanden. Dabei wurde die reitende "Jagdgesellschaft" an allen Stationen mit den passenden Bläsertönen begrüßt. Insgesamt sowohl für alle Reiter, Nichtreiter, Jäger, Groß und Klein, Alt und Jung war es eine interessante und verbindende Veranstaltung.
An der alten Mühle wurde Ross und Reiter, aber auch allen Gästen beim Picknick eine nette Pause gegönnt. Dabei zeigte sich die innige Verbundenheit der Reiter als Vertreter dieser alten Tradition und der heutigen Jägerschaft, reicht doch diese Jagdform vermutlich zurück bis Karl dem Großen. Sie erlebte im Verlauf der Jahrhunderte zahlreiche Wandlungen. Mit der französischen Revolution wurde allerdings alles an den Adel Erinnernde hinweggefegt und die Parforcejagd verboten. Die Hundezwinger ebenso wie die in langen "Ahnenreihen" gezüchteten, spezialisierten Tiere fielen zwar nicht der Guillotine, so doch dem rasenden Mob zum Opfer. Napoleon erkannte die Bedeutung der Reiterjagd für die Nachwuchsgewinnung seiner Kavallerie und führte sie wieder ein.
Übrigens bereitete die reitende Hirschjagd den Damen in England ein derartig großes Vergnügen, dass die Edelfrauen eigene Jagden ausrichteten, von denen Männer ausgeschlossen waren. An diesem Samstag siegte jedoch die "Emanzipation der Männer". Ein bunt gemischtes Reitervolk brach gegen 13:00 Uhr von der Burg auf und kehrte drei Stunden später wohlbehalten zurück. Ein Stück Wild wurde nicht dargestellt und der Reiterparcours ohne Sprünge über Zäune bewusst einfach gehalten. Zahlreiche Jugendliche und Kinder ritten mit.
Diese Veranstaltung bereitete Besuchern, Jagdhornbläsern und aktiven Reitern gleichermaßen große Freude und kann als Familienausflug für das nächste Mal unbedingt empfohlen werden.
Schauen Sie doch mal in die Fotos oder Videos rein und verschaffen sich einen Eindruck von diesem für alle Seiten gewinnbringenden Erlebnis.
Nützliche Internetseiten für Wochendausflügler:
www.gourmetguide.com/burg_muenchhausen_das_restaurant
www.burgmuenchhausen.de

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Datum: 03.10.2009
Verbandsgebrauchsprüfung (VGP)

Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) des JGV Euskirchen-Bonn e.V.


am Samstag+Sonntag, den 03.+04.10.2009
in den Revieren um Bonn + Rheinbach

Sieben von Neun bestehen die Meisterprüfung für Jagdhunde im Bonner Kottenforst

Zwei Tage dauerte die Meisterprüfung für Jagdgebrauchshunde, die der Jagdgebrauchshundeverein in diesem Jahr wieder in den Revieren Witterschlick, Buschhoven, Straßfeld und Wormersdorf durchgeführt hat. Dazu waren 10 Hunde angemeldet worden, von denen 9 am Prüfungstag antraten. Ein Hundeführer hatte sich kurzfristig entschieden, an der VGP eines anderen Vereins teilzunehmen.

Am Prüfungsmorgen traf sich die Prüfungskorona, bestehend aus neun Hundeführern mit ihren Vierbeinern, den Verbandsrichtern, Revierführern und Gästen, im Bahnhof Kottenforst wo Gastwirt Hans Selz bereits das Frühstück vorbereitet hatte. Nach den üblichen Formalitäten, der Begrüßung und der Einteilung der Gruppen, fuhr man hinaus in die Reviere, die von den hiesigen Jägern immer wieder kostenlos und gerne für die Prüfungstage zur Verfügung gestellt worden waren.

Ein ganzes Jahr hatten die Hundeführer für diese beiden Tage gearbeitet an denen sie ein Prüfungsprogramm mit über 30 Einzelfächern erwartete.

Bei der VGP beweist der Hund, dass er zu einem Vollgebrauchshund abgerichtet worden ist und dass er danach bei allen Situationen eingesetzt werden kann, die im jagdlichen Alltag entstehen können.

Die Prüfung umfasst dementsprechend einen Prüfungsblock "Waldarbeit", der zum Ziel hat, dass der Hund nachweist, dass er krank geschossenes oder im Straßenverkehr verunfalltes Wild sicher nachsucht und den Hundeführer entweder zum Stück bringt oder ihm dieses durch Apportieren zuträgt. Eine besondere Herausforderung ist dabei jedes Jahr wieder die Nachsuche auf der am Vortag mit Wildschweiß (Wildblut) gespritzten Schweißfährte über mindestens 400 Meter die der Hund erschnüffeln muss.

Der nächste Prüfungsblock ist die "Wasserarbeit" auch hier geht es darum, dass der Hund erlegtes Wild aus einem mit Gebüsch und Schilf bewachsenen Gewässer sicher findet und apportiert.

Beim Prüfungsblock "Feldarbeit" wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Hunde das Wild Suchen, Finden und durch Vorstehen anzeigen. Hunde die wiederholt Wild Hetzen sind jagdlich unbrauchbar und können die Meisterprüfung nicht bestehen.

Der vierte Prüfungsblock ist das "Gehorsam" des Hundes. Alleine hier müssen die Hunde in 8 Einzelfächern ihre Leistungen unter Beweis stellen. Sei es beim Folgen Frei bei Fuß (ohne Leine) oder bei der Leinenführigkeit.

Am Sonntag kehrten 7 Gespanne (Hund und Herrchen) erfolgreich zurück ins Suchenlokal und erwarteten ihre Urkunden für die bestandene VGP. Suchensieger wurde Dr. Karl Otto Ditges aus Euskirchen mit 331 von 340 erreichbaren Punkten. Er erhielt dafür den Wanderpokal des Vereins, den er jetzt ein Jahr lang behalten darf, bis dass es einen neuen Sieger bei der Meisterprüfung der Hunde gibt!

Auch das Ergebnis der übrigen Hunde war zur Freude des Vereins sehr gut. Alle Hunde, die die Prüfung bestehen konnten erreichten mehr als 300 Punkte. Leider konnten zwei Hunde die Prüfung nicht bestehen. Sie scheiterten beide bei der Arbeit am Wasser.

Ein so gutes Abschneiden der Hunde wie in diesem Jahr ist eher selten. Auch ein Zeichen dafür, dass der JGV Euskirchen-Bonn e.V. seinen Hundeführern von der Ausbildung des Welpen bis hin zur Meisterprüfung gute Ausbildungskurse anbietet, die von qualifizierten Ausbildern des Vereins geleitet werden.

Hubert Honecker
Vorsitzender des
JGV Euskirchen-Bonn e.V.

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v.l.n.r. Robert Fuhs aus Alfter (Eve v.d. Burg Lohmar 322 Punkte), Theo Außem aus Erftstadt (Nathalie v. Niederrhein 310 Punkte) und Suchensieger Dr. Karl-Otto Ditges aus Euskirchen (Nora II vom Böckenhagen 331 Punkte)
Datum: 27.09.2009
Kessenicher Herbstmarkt
Vielen Dank an Annegret Keulen für die Bilder.
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